Unser Tier-Quartett

Grande dame Terry 2008... ist mittlerweile kein Quartett mehr...

Zuerst käme unsere "grande dame" Terry, geboren im März 1993. Ja, neunzehnhundertdreiundneunzig, die alte Dame wäre 2011 volljährig geworden. Eine Nachbarin bezeichnete sie einmal als "unkaputtbar". Das war sie leider wohl nicht, aber bis zum 24./25. August 2010 war sie noch recht lebendig, auch wenn sie aus dem vorigen Jahrhundert stammte - tun wir das nicht fast alle auch? Laughing

Augen und Ohren funktionierten zwar nicht mehr so wie in früheren Tagen (oder sie schauspielerte sehr gut), aber ihre Nase ließ sie noch nicht im Stich, vor allen Dingen wenn's ums futtern ging.

Terry Juni 2008Interessanterweise liebte sie Katzentrockenfutter ("Lasst mal sehen, was ihr Katzen da in der Schüssel habt... hmmm... lecker! Oh? Ihr wolltet auch noch was? Ooops...").

Mitte August wurde sie dann doch immer langsamer; eines Tages verkroch sie sich morgens im Keller und suchte sich nachmittags eine stille Ecke am Holzstapel unserer Nachbarn. Abends konnte sie dann gar nicht mehr aufstehen, und um halb vier morgens war sie dann da, wo kein geschlossenes Hoftor ihren Tatendrang mehr bremsen kann. Ob Opa sie wohl dort mit dem für ihn typischen freundschaftlichen "Klaps" begrüßt hat, der sogar einen Ackergaul in Stolpern bringen würde? Umgerechnet war Terry 122 Jahre alt, da müssen wir erst mal hinkommen. Und nein, das Bild links zeigt sie nicht an ihrem letzten Tag, das ist nach einer Geburtstagsfete entstanden Cool.

Fridolin und Foxi 2007Dann gibt's aber immer noch unser Kater-Doppelpack, Fridolin und Foxi. Auch wenn's manchmal Zoff zwischen den Brüdern gibt... meist sind sie doch ein Herz und eine Seele, auch beim Futter: Foxi bevorzugt Trockenfutter, Fridolin Dosenfutter, so gibt's wenigstens keinen Streit. Einig waren sie sich auch immer darüber, dass man/kater am besten schnell die Schüssel leer frisst, bevor Mama Terry "den Braten riecht". Warum "Mama" Terry? Als ich die beiden Katerchen 2005 aus Mönchengladbach zu uns geholt habe, brauchten sie etwa eine Woche, um sich an den komischen Hund zu gewöhnen, der sie "betüddeln" wollte. Als dann Foxi entdeckte, dass auch Terry was hatte was er von Mama kannte, und Fridolin seinen Bruder genüsslich schmatzen hörte, wurde Terry von den beiden als Mama adoptiert, und sie war glücklich, die beiden umsorgen zu können. Ob man's glaubt oder nicht, ab und zu haben die beiden Kater bis zu ihrem fünften Lebensjahr bei Terry getrunken. Wer's nicht glaubt... schaut am besten mal hier auf die letzten Bilder...

Nessa 2011Einig waren die beiden Kater sich auch darüber, am besten außer Reichweite der scharfen Krallen unserer schwarzen Katze zu bleiben. Das war nämlich unsere kleine Kampfzicke Nessa. Aufgewachsen bei einer Freundin in den unendlichen Weiten der sauerländischen Wiesen, Wälder und Felder, hatte sie 2008 an Stelle eines Umzugs direkt an die Bundesstraße in Essen ein etwas katzenfreundlicheres, neues Zuhause bei uns gefunden. Ihre scharfen Krallen und ihre Schnelligkeit haben ihr sofort den Respekt der Kater (und Terrys) verschafft, wenn auch nicht ganz deren Liebe. Verschmust war die Kleine aber auch - sofern das riesige Loch in ihrem Magen doch einmal gefüllt gewesen sein sollte. Wo sie die Mengen an Futter hinsteckte, ohne dick zu werden... keine Ahnung! Aber Nessa wird nicht mehr vor unseren Fenstern oder Türen miauen, um hereingelassen zu werden; früh morgens am 21.1.12 ist sie vermutlich von einem Auto angefahren worden.

Gemeinsam halten unsere Mini-Tiger aber Haus und Garten (und wahrscheinlich auch die Nachbarsgärten) maus- und maulwurfsfrei. Die Kater teilen auch gerne und bringen mir oft morgens "Frühstück ans Bett": "Da, die Maus ist für Dich, ganz frisch, ich bin schon satt." Bei Nessa blieb nach ihrem Frühstück wohl nicht genug übrig zum Teilen :)

 

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